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So sieht ein fertiges Sanierungsbriefing aus.

Beispiel: Einfamilienhaus Baujahr 1978 mit älterer Gasheizung, hoher Vorlauftemperatur und unsanierter Gebäudehülle.

190kWh/m²aWärmebedarf · hoch
12.3ScoreHüllen-Sanierungsdruck
0/9ReadinessWärmepumpe

Berater-/Handwerker-Briefing

Sofortpaket: Betrieb optimieren: Heizkurve, hydraulischen Abgleich und Regelung optimieren (Betrieb, Priorität hoch)

gut

Das Gebäude liegt im Schnellcheck bei 190 kWh/m²a (hoch). Der Bericht priorisiert zunächst robuste Maßnahmen und bereitet konkrete Rückfragen für Beratung und Angebote vor; grob angezeigt sind ca. 558 €/Jahr Einspar-Indikation bei 18 % Heizenergiepotenzial.

Top-Prioritäten

  1. Heizkurve, hydraulischen Abgleich und Regelung optimieren (Betrieb, Priorität hoch)
  2. Kellerdecke bzw. Boden gegen unbeheizt dämmen (Gebäudehülle, Priorität hoch)
  3. Dach oder oberste Geschossdecke energetisch ertüchtigen (Gebäudehülle, Priorität hoch)

Für Energieberater

  • Plausibilität der Verbrauchs- und Flächendaten prüfen
  • Hüllmaßnahmen fachlich bewerten: Kellerdecke bzw. Boden gegen unbeheizt dämmen · Dach oder oberste Geschossdecke energetisch ertüchtigen · Fassade dämmen – vor allem bei ohnehin anstehender Fassadenarbeit
  • Förderfähigkeit, sinnvolle Reihenfolge und mögliche iSFP-/GEG-Anforderungen klären
  • Heizlast, Ziel-U-Werte und Wechselwirkungen zwischen Hülle, Lüftung und Heizung vorbereiten

Für Handwerkerangebote

  • Passende Gewerke anfragen: Fachbetrieb · Dämm-/Maler-/Dachdeckerbetrieb bzw. Energieberater · SHK / Wärmepumpen-Fachbetrieb · SHK / Heizungsbau
  • Anlagentechnik/PV mit konkreten Bestandsdaten anbieten lassen: Photovoltaik für Eigenverbrauch und spätere Wärmepumpe prüfen · Warmwasserbereitung separat optimieren · Wärmepumpen-Fähigkeit vorbereiten
  • Angebote vergleichbar machen: Material, Arbeitszeit, Nebenleistungen, Entsorgung, Wartung und Förderunterlagen getrennt ausweisen lassen
  • Vor-Ort-Termin mit Fotos, Verbrauchsdaten und dieser Zusammenfassung vorbereiten

Noch zu klären

  • Welche niedrigste Vorlauftemperatur reicht an kalten Tagen noch aus?
  • Sind voreinstellbare Ventile vorhanden und wurde ein hydraulischer Abgleich dokumentiert?
  • Wann ist ein Heizungswechsel realistisch bzw. notwendig?
  • Wie viel belegbare, verschattungsarme Dachfläche steht für PV zur Verfügung?

Maßnahmenpakete

Sofortpaket: Betrieb optimierensofort

Günstige Maßnahmen mit wenig baulichem Risiko, die Verbrauch senken und bessere Entscheidungsdaten liefern.

  • Heizkurve, hydraulischen Abgleich und Regelung optimieren
  • Warmwasser-Zirkulation zeit- und temperaturgeführt betreiben
Hüllenpaket: Wärmeverluste senkennächste 12 Monate

Die Gebäudehülle ist wahrscheinlich der wichtigste Hebel vor einem Heizungswechsel.

  • Kellerdecke bzw. Boden gegen unbeheizt dämmen
  • Dach oder oberste Geschossdecke energetisch ertüchtigen
  • Fassade dämmen – vor allem bei ohnehin anstehender Fassadenarbeit
Vorbereitungspaket: Wärmepumpenfähigkeit herstellenstrategisch

Investive Maßnahmen sollten nach Heizlast, Vorlauftemperatur-Test und Angebotsvergleich geplant werden.

  • Photovoltaik für Eigenverbrauch und spätere Wärmepumpe prüfen
  • Warmwasserbereitung separat optimieren
  • Wärmepumpen-Fähigkeit vorbereiten

Empfohlene Maßnahmen

1. Heizkurve, hydraulischen Abgleich und Regelung optimierenhoch

Sehr gutes Verhältnis aus Kosten, Risiko und Einsparung. Gleichzeitig klärt die Maßnahme, ob niedrige Vorlauftemperaturen möglich sind.

Nächster Schritt: Aktuelle Heizkurve, Pumpeneinstellung, Thermostatventile und Rücklauftemperaturen aufnehmen.
2. Kellerdecke bzw. Boden gegen unbeheizt dämmenhoch

Eine der robustesten und günstigsten Hüllmaßnahmen, besonders bei unbeheiztem Keller.

Nächster Schritt: Kellerdeckenfläche, Leitungen, Raumhöhe und mögliche Dämmstärke vor Ort prüfen.
3. Dach oder oberste Geschossdecke energetisch ertüchtigenhoch

Bei älteren Gebäuden gehen über Dach/oberste Decke oft große Wärmemengen verloren.

Nächster Schritt: Klären, ob Dachraum beheizt ist; Dämmstärke, Luftdichtheit und Feuchteschutz planen.
4. Fassade dämmen – vor allem bei ohnehin anstehender Fassadenarbeitmittel

Energetisch wirksam, wirtschaftlich besonders gut, wenn Putz/Gerüst/Fassade sowieso fällig sind.

Nächster Schritt: Wandaufbau, Feuchte, Wärmebrücken, Dachüberstand und Fensteranschlüsse prüfen.
5. Photovoltaik für Eigenverbrauch und spätere Wärmepumpe prüfenmittel

PV ist oft wirtschaftlich eigenständig und verbessert elektrische Sanierungsoptionen.

Nächster Schritt: Belegbare Dachfläche, Verschattung, Zählerschrank, Statik und Lastprofil prüfen.

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